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E.ON-Aktie: Leiden ohne Ende?


07.12.2012
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt können tradingorientierte Anleger bei der E.ON-Aktie (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) antizyklische Longpositionen ins Auge fassen.

Zuletzt habe die E.ON-Aktie wieder einmal einen kräftigen Nackenschlag verkraften müssen, der den Versorger von fast 20 EUR Mitte September auf unter 14 EUR habe einbrechen lassen. Damit gehe die "rote Laterne" der schlechtesten Performance aller DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900)-Titel seit Jahresbeginn mit großem Abstand an das Utility-Papier. Nüchtern betrachtet scheine der schlimmste Ausverkauf nun aber abgearbeitet zu sein. So habe z. B. das Unterschreiten des Juni-Tiefs bei 14,05 EUR keinen großen neuen Verkaufsdruck mehr entstehen lassen. Vielmehr arbeite das Papier in diesem Dunstkreis an einer zaghaften Stabilisierung.


In diesem Zusammenhang stimme die aktuelle Indikatorenkonstellation zuversichtlich. Während der MACD mittlerweile wieder "long" positioniert sei, dokumentiere der Abwärtstrendbruch im Verlauf des RSI den derzeit stattfindenden Stimmungswandel.

Bei einem Anstieg über die jüngsten Erholungshochs bei 14,13/15 EUR können tradingorientierte Anleger deshalb antizyklische Longpositionen bei der E.ON-Aktie ins Auge fassen, die aber zwingend auf Basis des jüngsten Verlaufstiefs bei 13,61 EUR abgesichert werden sollten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Als erstes Erholungsziel diene dabei die 38-Tages-Linie (akt. bei 15,89 EUR) bzw. die Kurslücke vom 13. November (15,51 zu 16,17 EUR). (Analyse vom 07.12.2012) (07.12.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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